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Förderverein Dorfgemeinschaft Stralsbach e. V. 

Der etwas andere Verein!

Das gesellschaftliche Leben in Stralsbach


Die Auswirkungen des demographischen Wandels stellen die Einwohner von Stralsbach - wie andere auch in unserer Region - vor neue Aufgaben. Noch in den 70er Jahren verfügte unser Dorf über bis zu drei Lebensmittelgeschäfte, eine Metzgerei und eine Bäckerei sowie über zwei Gasthäuser.  Alleine ein Landgasthof, der mit über 400 Jahren eines der ältesten, durchgehend bewirtschafteten Gasthäuser in der Region ist, blieb über. Die 1972 durchgeführte Gebietsreform versuchte diesem Trend entgegenzuwirken. Das entstandene Kleinzentrum Markt Burkardroth stellt seither die allgemeine Grundversorgung für Stralsbach sicher.

Trotz aller Entwicklungen stellen sich die Stralsbacher dieser Herausforderung.  Sie sehen sich wie eine große Interessensgemeinschaft. Angesichts des demografischen Wandels müssen wir das gesellschaftliche und gemeinschaftliche Zusammenleben selbst in die Hand nehmen und neu organisieren. Vielseitiges und kreatives Zusammenleben in der Dorfgemeinschaft wäre ohne die vermittelnden Formen der unterschiedlichen Gruppierungen und des Vereinslebens gar nicht denkbar und möglich. 

Unser Dorf bietet neun Vereinen eine Heimat. Sie haben in Stralsbach eine lange Tradition. Hinzu kommen die unterschiedlichsten Gruppierungen wie z. B. der Seniorenclub oder die Gesangsgruppe "Nur Mut". Jüngstes Beispiel ist die Gründung des Förderverein Dorfgemeinschaft Stralsbach e. V. im Juni 2011. Bereits am Gründungstag erklärten über 232 Stralsbacher ihre Mitgliedschaft, was etwa 75 % aller Haushalte umfasst. Fast jeder engagiert sich in seiner Freizeit und bildet einen wesentlichen Träger aktiven Dorflebens. Die gemeinnützige und ehrenamtlichen Vereinsarbeit kommt auch im öffentlichen Raum zum Tragen. Ob Fronleichnamsprozession, Volkstrauertag oder Dorfmeisterschaft im Kegeln - überall wird die Vereinsgemeinschaft wahrgenommen.

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Kindergarten St.  Oswald

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Freiwillige Feuerwehr 

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DJK Stralsbach

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alte Schuel

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Katholische Prägung von Stralsbach

Die Bevölkerung des Dorfes war seit je her durch die herrschaftliche Zugehörigkeit katholisch geprägt. Anschaulich zeigt sich dies durch die dominante Bergkirche, die dem Hl. St. Oswald gewidmet ist. Auffallend sind die Wegkreuze, Bildstöcke, Hausfigruen und Prozessionsaltäre, welche bei den Spaziergängen im Dorf und in der Flur überall ins Auge fallen. Bis heute knüpfen die Stralsbacher an dieses Brauchtum an, auch wenn einiges dem Wandel der Zeit unterworfen ist. Einen Kristallisationspunkt der Frömmigkeit stellt in Strals-bach die gelobte Kreuzberwallfahrt dar. Sie wurde 1744 erstmal schriftlich erwähnt und findet bis heute statt.

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Die touristische Welt von Stralsbach

Stralsbach lädt zu naturnahen Aktivitäten geradezu ein. Wie alle Rhöner, so lieben auch die Stralsbacher  das Wandern. Schnell sind sie auf einer Anhöhe mit Blick auf den Kreuzberg oder die Schwarzen Berge. Dabei nutzen sie die zahlreichen Wanderwege die Dorf und Flur queren. Bundesweit bekannt sind der Jakobusweg und der 180 Kilometer lange Premiumwanderweg Hochrhöner  sowie die bestens ausgeschilderten Wanderrouten des Rhönclubs.

Geologische Bruchzonen
Tektonik im Wellenkalk


Stralsbach findet in geologischen Fachkreisen seine Interessenten. Durch die Stralsbacher Flur zieht sich ein grabenartiges Störungssystem. Steinbrüche mit gelbem Muschelkalk liegen inmitten von rotem Bundsandstein. Nördlich des Ortes liegt ein alter Steinbruch in einem schmalen Streifen abgesunkenen Wellenkalks inmitten von Mittlerem Buntsandstein. Es handelt sich hierbei um eine Bruchzone, die sich südlich über Bad Kissingen bis nach Hassfurt zieht. Auch die südlich gelegenen Steinbrüche - einer im Oberdorf von Stralsbach - gehören zu dieser geologischen Besonderheit, wobei auch hier Zerrung und Pressung festzustellen sind.